Der G4 und die Zeitmaschine …

Wenn man an einem Mac sitzt, der nicht mit USB 2.0 Ports ausgestattet ist, kann einen schon nerven, dass TimeMachine alle per default 60 Minuten ein Backup machen möchte. Besonders, wenn sich die vorhandenen Datenbestände innerhalb der letzten 60 Minuten häufig mal um knapp 10GB verändert haben. Dann nämlich rödelt TimeMaschine gefühlte Ewigkeiten um die Änderungen zu verarbeiten.

Bei mir ist es der G4 iMac mit 1,25Ghz. Er dient als Musikanlage und Surfstation, an der gelegentlich auch mal Dinge heruntergeladen werden oder etwas Musik in Garageband erstellt wird. Da kommt ziemlich schnell mal das ein oder andere Gigabyte zusammen, das für ein konsistentes Backup natürlich gesichert werden muss.

Jedes Mal wenn TimeMachine dann aber läuft, habe ich einen zumindest gefühlt sehr großen Geschwindigkeitsverlust des Systems. Das kann auf Dauer natürlich nerven.

Um dem zu entgehen wollte ich das voreingestellte Intervall der Backups von 60 Minuten auf vorerst alle 24 Stunden umstellen. Doch Überraschung: dafür gibt es unter OS X keine Einstellmöglichkeit. Ein wenig Recherche und ein Glas Wein später wusste ich aber, wie man es umstellt.

Einfach das Terminal und in der Datei /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.backupd-auto.plist den Wert 3600 (3600 Sekunden = 60 Minuten) auf das gewünschten Intervall umstellen (in meinem Fall 86400 Sekunden für ein Backup alle 24 Stunden).

Schon nervt einen TimeMachine nicht mehr stündlich. Natürlich ist es ein Trugschluss zu glauben, dass man so besser fährt. Denn TimeMachine muss jetzt zwar nur noch alle 24 Stunden einmal arbeiten, dafür aber um so mehr Daten weg schreiben. Für mich persönlich ist das aber in Ordnung.

Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie man der TimeMachine sagt, dass Sie zu einer bestimmten Uhrzeit anspringen soll …

6 Kommentare

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  1. 1

    bei mir wird getimemachined, wenn ich die platte anmache. so.

    Kommentar von bogus. 12. August, 2008, um 14:26 Uhr

  2. 2

    Die jeweilige Backup-Platte hängt bei mir zumindest an Desktop-Systemen immer am Gerät. Ich nutze die Dinger teilweise auch zum Auslagern von Daten (fernab der Zeitmaschine).

    Kommentar von andre. 12. August, 2008, um 14:28 Uhr

  3. 3

    bei mir auch. ich hab die ext. platte partitioniert. einmal mit HFS für die timemachinebackups der macs und einmal NTFS für alles andere. da kann ich auch mit den win systememn der macs drauf und so hab ich nicht alles doppelt.

    Kommentar von bogus. 12. August, 2008, um 18:10 Uhr

  4. 4

    Ich kenne die Timemachine nicht. Will ich auch garnicht, das hört sich lästig und proprietär an. Gibts kein rsync für MAC? Zehn MB eine halbe ewigkeit? Ich schalte meine Arbeitskiste aus, die neuen und wichtigen Daten werden auf den Server gespielt und nachts um halb drei geht der Datenmüll von dort aus auf die externe Platte. Timemachine … Pffft!

    Kommentar von Zfen. 12. August, 2008, um 22:06 Uhr

  5. 5

    Doch klar gibt’s das. Ist nur nicht so fancy. Und mit einem USB 2.0 Port und einem leistungsstarken Mac stört Dich das voll automatische Backup auch nicht. Man merkt es nur, wenn man an einer relativ alten Kiste sitzt.

    Kommentar von andre. 12. August, 2008, um 22:18 Uhr

  6. 6

    sehr wahrscheinlich hat zfenle mehr vorurteile gegen mac, als gegen flash und das will was heißen.

    Kommentar von bogus. 13. August, 2008, um 09:02 Uhr

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