Kampf um den Titel des Standardbrowser

Ich tendiere ja in letzter Zeit immer mehr dazu, den Safari auf meinem System durch den Firefox3 zu ersetzen. Unter Kleinstweichs’ Windows ist es ja sowieso der Browser meiner Wahl. Kein Browser schlägt den Firefox unter Windows, wenn es nach mir geht.

Am Mac war es bisher (also vor Version 3 des Firefox) immer so, dass er sich nicht ganz so wie eine “richtige” Mac-Applikation angefühlt hat. Manch Tastenkombinationen, die Systemweit laufen, griffen nicht, er war langsamer als Safari und hat zudem noch deutlich mehr Speicher verbraucht.

Der Firefox3 lässt einiges davon hinter sich und ist in puncto Speicherverbrauch sogar noch besser als Safari. Dazu kommt, dass er durch seine Erweiterbarkeit glänzt. So schrieb Oliver gestern darüber, wie ein einfaches Plugin und ein paar Einstellungen das User-Interface von GoogleMail total verändern (zum Positiven, wie ich finde).

Heute Morgen flatterte eine Mail von Markus rein, in der er mich darauf hinwies, dass es ein PlugIn für den Firefox gibt, mit dem man direkt aus dem Browser twittern kann (vielen Dank dafür). Sehr geschickt, wenn man sich sowieso viel im Browser aufhält.

Insgesamt gefällt mir Firefox3 auf dem Mac ganz gut, wenn auch nicht so sehr wie unter Windows. Ich weiß, dass die Frage “welchen Browser nutzt ihr so” eine Glaubensfrage ist, und dass sie deshalb oft zu ausufernden Diskussionen führt. Ich nutze am Mac einfach gern Safari. Es sind die Kleinigkeiten, die mir gefallen. Dass ich zum Beispiel mit der Tab-Taste überall hin navigieren kann, dass beim erzeugen eines neuen Fensters der Cursor im Adressfeld steht und so weiter. Mal sehen ob man mit dem Firefox am Mac zurecht kommen kann.