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A Quantum of Solace
17 11 2008, 23.08 UhrUnd auch, wenn die Welt auf meine Einschätzung des neuen Bond-Streifen “A Quantum of Solace” verzichten könnte …
subject … Bond 007, Quantum of Solace
location … Haydn, English Cinema, Vienna
… der Beginn war lahm; gefiel mir bei einigen anderen Bonds schon besser
… Bond sieht im Maßanzug einfach nur heftig gut aus
… wer genau war dieses Mal das Bond Girl?
… Wer genau war der Böse? Der General, oder Mr. Greene?
… Wo waren die Gadgets?
Alles in allem hat sich mir nach dem Ansehen die Frage gestellt, was wohl jemand über James Bond denken wird, dessen erster Bond ein Craig Bond war. Er oder sie hätte wohl mit ziemlicher Sicherheit einen anderen Eindruck von der Figur des James Bond als ich ihn habe.
Dass der Regisseur das nicht bedacht haben soll, kann ich mir nicht vorstellen. Was wiederum zu der Folgerung führt, dass die Änderung des Charakters absolut beabsichtigt ist. Was aber, wenn mir der alte besser gefiel?
Tatsache ist, dass mir “A Quantum of Solace” besser gefiel als sein Vorgänger “Casino Royale”. Gefühlt war er weniger aufreibend, weniger brutal, eine Spur cooler. Wenn die Entwicklung anhält, wird spätestens der übernächste Bond wieder genau nach meinem Geschmack sein.
The last few days
24 10 2008, 01.02 UhrLange nichts mehr gewesen, lange nichts mehr geschrieben. Betrachtet man die Abstinenz meiner Tätigkeit als Autor dieser Seite könnte man fast der Meinung sein, man werde Zeuge des Niedergangs von versatilemind. Dem ist weit gefehlt. Und ganz nach dem Motto Quantität ungleich Qualität erscheinen die Beiträge in diesem Lifestream, der doch einen nicht unrelevanten Teil meines Lebens festhält, momenten in unregelmäßigeren Abständen denn je. Aber, und das betone ich durch die dickgedruckten Buchstaben, in Abständen. Denn das wiederum hält die berechtigte Hoffnung auf einen immer mal wieder erscheinenden Beitrag am Leben.
Viel ist geschehen in den letzten Tagen. Und müsste ich die Ereignisse in nur einem Satz zusammenfassen, so könnte ich dies nicht. Ich war unterwegs, habe mir auf meiner Reise von Stuttgart nach München, von München nach Salzburg, von Salzburg nach Wien und ähnlich abenteuerlich zurück vieles angesehen und bin um einige Erkentnnisse reicher wieder im beschaulichen, man könnte auch überschaubaren sagen, Stuttgart angelangt.
Das demotiviert ein wenig - jedoch nur für den Moment. Und darüber kann man sich freuen. Denn wie wenig zufriedenstellend wäre das Leben, wenn man nicht jeden Moment - sei er gut oder schlecht - so aufmerksam erleben würde, um im Nachhinein beurteilen zu können ob der darauffolgende Moment der bessere, oder der schlechtere war.
In beiden Fällen wäre - nein ist - dies ein Zugewinn da man sich nun entweder über die nachfolgend bessere Situation freuen, oder aber zu der Erkenntnis kommen würde, dass es bis dato doch gar nicht so schlecht lief. Aber ich schweife ab …
Ich bin dankbar für die letzten Tage, stürze mich nun wieder (in / auf) die Arbeit und freue mich schon jetzt auf die nächste Reise.